Guy Clémart
Unter dem Pseudonym Guy Clémart veröffentlicht Arthur Eyffinger historische Romane
Unter dem Pseudonym Guy Clémart veröffentlicht Arthur Eyffinger historische Romane
Der Thron der Gerechtigkeit
Abholung derzeit nicht verfügbar
Im Schatten der Verwüstungen des Ersten Weltkriegs wagte die Menschheit, an etwas Größeres zu glauben: eine vereinte Welt, die durch Recht und einen dauerhaften Frieden verbunden ist. Im Friedenspalast in Den Haag nahm ein kühnes Experiment Gestalt an – ein Internationaler Gerichtshof, wo Nationen ihre Schwerter niederlegen und Richter ihre Federn erheben sollten, im Vertrauen darauf, dass die Vernunft dort siegen könnte, wo Gewalt versagt hatte.
Doch edle Ideale kollidieren mit der harten Realität. In den Marmorhallen sehen sich elf Richter aus aller Welt nicht nur dem Zynismus einer müden Welt und den kalkulierten Ausflüchten mächtiger Staaten gegenüber, sondern auch ihren eigenen tiefgreifenden Unterschieden. Getrennt durch Sprache, Kultur und Rechtsphilosophie, ringen sie darum, Einheit zu schaffen, wo die Geschichte Zwietracht gesät hat.
Der Thron der Gerechtigkeit ist ein kraftvoller und vielschichtiger historischer Roman, der die dramatische Geburtsstunde der internationalen Justiz zum Leben erweckt. Er fängt einen Moment schwebender Hoffnung und bitterer Ernüchterung ein, in dem Ehrgeiz mit Prinzipien kollidiert und Politik die Moral zu überschatten droht. Durch intellektuelle Brillanz und zutiefst menschliche Verletzlichkeit ringen die Richter mit Zweifeln, Stolz, Loyalität und Gewissen – bis aufsteigende Spannungen in einer explosiven Wahl eines neuen Präsidenten ihren Höhepunkt finden.
Packend, dringlich und zutiefst nachhallend, konfrontiert Der Thron der Gerechtigkeit eine der drängendsten Fragen unserer Zeit: Kann die Rechtsstaatlichkeit über die Macht siegen – und kann Gerechtigkeit die Welt jemals wirklich regieren?
Der Thron der Gerechtigkeit
Abholung derzeit nicht verfügbar
Nach der Ernüchterung des Ersten Weltkriegs wagte die Menschheit wieder zu träumen. Von der einen großen Weltgemeinschaft und von dauerhaftem Frieden. Im Friedenspalast in Den Haag wagte man ein kühnes Experiment: einen Internationalen Gerichtshof. Von nun an sollten Streitigkeiten nicht mehr mit dem Schwert, sondern mit der Feder beigelegt werden.
Doch schon bald stießen die Richter auf eine widerspenstige Realität. Auf Vorbehalte einer zynischen Außenwelt. Die Kränkung durch die Großmächte. Das politische Geplänkel der Parteien. Untereinander Spannungen setzten das junge Gericht zusätzlich unter Druck. Die elf Richter aus aller Welt erlebten es zu ihrem Entsetzen. Sie waren Welten voneinander entfernt. In Sprache, Kultur und Rechtsauffassung.
Der Thron der Gerechtigkeit ist ein fesselnder Roman über die bewegten Anfangsjahre der internationalen Justiz. Jahre hoher Erwartungen und schmerzhafter Enttäuschungen. An der Schnittstelle von Recht und Moral. Der Roman begleitet die Richter als Juristen und als Menschen. In ihren beruflichen Zweifeln und persönlichen Dilemmata. Ihrer intellektuellen Brillanz und menschlichen Schwächen. Bis sich alle Spannung in der Wahl eines neuen Präsidenten entlädt…
Fesselnd, eindringlich und höchst aktuell stellt Der Thron der
Gerechtigkeit die alte Frage, die uns alle im Moment so beschäftigt: kann der Rechtsstaat jemals über die Macht siegen – und die
Gerechtigkeit wirklich den Lauf der Welt bestimmen?